Gegen Rechtsextremismus
03.07.2024 in Gegen Rechtsextremismus
19.05.2019 in Gegen Rechtsextremismus
Unsere Partei hat sich schon immer gegen die Abschaffung der Demokratie und gegen den Radikalismus von Rechts eingesetzt. Es waren die Abgeordneten der SPD, die 1933 als einzige im Parlament gegen die Abschaffung des demokratischen Rechtsstaates gestimmt hatten.
Auch in unserer Abteilung ist die Gewalt und der Schrecken der NS-Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Schon vor dem verheerenden Krieg wurden Mitmenschen auch in Berlin Lichterfelde verfolgt, ermordet oder deportiert. An Tatorte der Deportationen und die Schicksale der Menschen erinnern die glänzenden "Stolpersteine" in den Gehwegen. Wie jedes Jahr kämpfen auch wir gegen das Vergessen und halfen im Rahmen einer Putzaktion mit, die Steine und damit die Erinnerung an die damaligen Gräueltaten der Rechtsnationalen wieder sichtbarer zu machen. Einer der Steine in Lichterfelde erinnert z.B. an den Buchhändler und Gewerkschaftler Max Habermann, der ab 1933 unter Hausarrest stand und 1944 im Gefängnis Gifhorn in den Tod getrieben wurde.
In der letzten Woche fand zudem eine Gedenkveranstaltung zur Befreiung des KZ-Außenlagers in der Wismarer Straße statt. Auch hier waren unsere Genossinnen und Genossen vor Ort und erinnerten mit an der "Säule der Gefangenen" an das Ende des blutigen Zweiten Weltkrieges und der schrecklichen Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland. Darüber hinaus setzen wir uns als Abteilung aktuell gerade für einen Lern- und Gedenkort für das Kriegsgefangenenlager Stalag III D auf dem Gebiet der Parks Range ein. Fast wäre auch hier ein wichtiger Teil der Geschichte unseres Ortsteils einfach in Vergessenheit geraten.
10.06.2014 in Gegen Rechtsextremismus
Stolpersteine sind keineswegs ein Zeichen maroder Straßen und Gehwege. Wikipedia beschreibt sie so:„Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismusverfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine [...], auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 45.000 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 17 weiteren europäischen Ländern.“
14.04.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Abteilungsvorstand
Offen für alle Mitglieder der Abteilung
18.04.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Infostand
Im Gespräch vor Ort
28.04.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Mitgliederversammlung
Thema wird noch bekannt gegeben