SPD Lichterfelde Ost und Süd

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Arbeit

Unter dem Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Keine Gehaltsunterschiede bei Frauen und Männern!“ findet am Dienstag,16. April 2013, um 19:30 Uhr im „Reinhold-Voht-Haus - Soziale Dienste“ an der Osdorfer Straße 121, in Lichterfelde-Süd, eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. An ihr werden neben Dr. Ute Finckh-Krämer auch Astrid Westhoff, stellvertretende Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, sowie Carolyn Macmillan, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Steglitz-Zehlendorf, teilnehmen.

Die Zahlen, die das Statistische Bundesamt bereits seit 2006 vorgelegt, sind eindeutig: Danach lag im vergangenen Jahr der durchschnittliche Bruttostundenverdienst bei Frauen bei 15,21 Euro, während Männer im Schnitt 19,60 Euro erhielten. Somit gibt es eine Einkommenslücke von 22 Prozent, was bedeutet, dass Frauen in diesem Land durchschnittlich etwa drei Monate länger arbeiten müssen, um auf den Jahresverdienst der Männer zu kommen. Stichtag dafür ist der 21. März, der „Equal Pay Day“, der mittlerweile auch bei uns als Tag der Lohngleichheit von Männern und Frauen begangen wird.

 

So riefen am Equal Pay Day 2013 in ganz Deutschland wieder Frauenverbände, Gewerkschaften und Parteien dazu auf, gegen die fortdauernde Ungleichbehandlung bei der Bezahlung zu demonstrieren. In Anwesenheit von SPD-Bundeskanzlerkandidat Peer Steinbrück fand am Brandenburger Tor die größte Kundgebung statt, an der auch Dr. Ute Finckh-Krämer, die Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis Kreis Steglitz-Zehlendorf,  teilnahm. Für die engagierte Gewerkschafterin ist es ein Skandal, dass Frauen für gleichwertige Leistungen schlechter entlohnt werden, als Männer. „Die geringe Vergütung in frauenspezifischen Berufen“, so Ute Finck-Krämer, „ist eine der Ursachen der Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen.“ Dabei sei die oftmals unterbewertete und häufig noch immer prekär ausgestaltete Arbeit in den Bereichen Erziehung, Betreuung, Pflege und Gesundheit für unsere Gesellschaft nicht nur unentbehrlich, sondern auch sehr anspruchsvoll. 

Ein weiterer Grund für die ungerechte Bezahlung ist nach Ansicht der SPD-Bundestagskandidatin, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor auf männliche Erwerbsbiografien zugeschnitten sei. „Frauentypische Qualifikationen vor allem im sozialen Bereich zählen im Zweifelsfall weniger als männertypische im technischen Bereich, auch wenn sich die Ausbildungsdauer und die Ausbildungsvoraussetzungen entsprechen. Das kann dazu führen, dass bei vergleichbarer Tätigkeit Frauen schlechter bezahlt werden als Männer, weil nicht nur die formale Qualifikation für die Einstufung mit herangezogen wird.“

Seitens der Politik und der Unternehmen seien daher deutliche Anstrengungen nötig, damit sich diese ungerechte Einkommenlücke endlich schließt. „Um 'Equal Pay' näher zu kommen, ist ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde ein wichtiger erster Schritt“, fordert Dr. Ute Finck-Krämer, „und als zweite Maßnahme müssen geringfügige Beschäftigungsverhältnisse stark eingeschränkt werden. Darüber hinaus kann mit einem Entgeltgleichheitsgesetz die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen in den Fällen sicher gestellt werden, in denen diese nicht durch Tarifverträge gewährleistet  ist.“ Schließlich sei es Aufgabe der Politik, dass es hierzulande eine geschlechtergerechte Bezahlung gibt, dafür wolle sie sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Bundestag einsetzen.

 

 
 

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